Freiarbeit mit Pferden

Freiarbeit mit Pferden – Freude am Miteinander

Ich erarbeite mir die Freiarbeit mit Pferden mit positiver Verstärkung. Die Signale der Bodenarbeit werden über die Longenarbeit immer weiter verfeinert und funktionieren dann irgendwann, wie von selbst auch ohne Strick und Halfter. Dann wird aus dem gemeinsamen Training ein Tanz bei dem Mensch und Pferd voneinander lernen.

Freiarbeit sollte für das Pferd auch wirklich Freiheit bedeuten.

Das heißt: Wenn ich das zur freien Mitarbeit einlade, dann soll das Pferd auch die Möglichkeit haben diese Einladung auch auszuschlagen.

Denn, wenn ich das Pferd zur Mitarbeit zwinge ist es eben nicht frei.

Denn Freiarbeit soll die Freude am gemeinsam Tun darstellen, das kann je nach Pferd ganz anders aussehen. Die Temperamentvollen freuen sich mal über einen gemeinsamen Galopp während bedächtige Charaktere sich vielleicht lieber in Volten und Kreisen spiegeln wollen. Dies zu erkennen und auch zu beachten ist einer der Dinge, die die Freiarbeit für mich so interessant machen.

  • Möchte das Pferd mit mir zusammenarbeiten ?
  • Wie mache ich mich für das Pferd interessant ?
  • Was macht das Pferd wirklich gerne ?
  • Wozu muss man es überreden ?
  • Gibt es Übungen, die das Pferd so gerne macht, das sie vielleicht schon als Belohnung wirken ?
  • Welche Energie brauche ich für welche Übung ?
  • usw. usw.

Die Freiarbeit mit Pferden zeigt mir immer wieder meine Defizite auf, wo könnte meine Körpersprache noch eindeutiger sein, wo war vielleicht meine Energie zu hoch oder mein Trainingsplan nicht so ausgeklügelt  und kleinschrittig, wie gedacht.

FREIHEITSDRESSUREN:

Haben mich immer schon fasziniert. Die  Möglichkeit, die in der Freiarbeit erarbeiteten Lektionen, einmal zu einer Choreografie aneinander zu reihen und dem Pferd so die Möglichkeit zu geben sich in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren ist wunderschöne und anspruchsvolle Aufgabe.

Link:

Ein ganz wunderbarer Artikel von Wege zum Pferd –  Freiarbeit ist Energiearbeit